Kunststoffe haben Zukunft im Landkreis

Die aktuelle Diskussion über die Vermeidung von Plastikverpackungen stellt die Industrie im Landkreis vor neue Herausforderungen. Wir sind ohne Zweifel führend in der Produktion und Entwicklung von Kunststoffen. Genau deshalb haben wir die besten Voraussetzungen durch weitere Spezialisierung, weg dem Massenprodukt Einwegverpackung, als Sieger hervor zu gehen.

Ich bitte sich einmal folgenden Sachverhalt klar zu machen.
Erdöl ist über Millionen von Jahren durch einen Zersetzungsprozess von Pflanzen und Tieren entstanden. Wir pumpen das Erdöl mit einem riesigen Aufwand aus dem Boden verfrachten es in Schiffe. Am Adria-Hafen in Triest wird es in die Transalpine Ölpipeline nach Burghausen gepumpt. In der Raffinerie wird es mit hohen Aufwand destilliert, die chemischen Grundstoffe für Plastik abgetrennt, polymerisiert und zu Granulat verarbeitet. Dieses Granulat wird in Silos gelagert, bis es verkauft zu Folien gewalzt oder in Formen gepresst und weggeschmissen wird.

Wir richten damit nicht nur einen riesigen Schaden an der Umwelt an, sondern gering schätzen auch die Arbeitsleistung von hunderten von hochqualifizierten Arbeitnehmern.

Kunststoffe sind aus unserer Gesellschaft nicht wegzudenken. Leichtbauweise von Fahrzeugen, Medizintechnik, isolierende Schäume …, wir profitieren auch ökologisch von dieser Technologie. Grüne Wirtschaftspolitik setzt in der Kunststoffproduktion auf hochqualitative Produkte, keine Einwegprodukte, auf Produkte die der Umwelt helfen, Standorte entwickeln und sichern.