„Grüne fordern mehr Sicherheit für die Bürger im Landkreis Altötting“

„Trinkwasserschutz muss endlich in den Sicherheitskanon des Landkreises“.

 

Altötting. Trotz sinkender Kriminalität in Bayern und besonders im Landkreis Altötting – die Straftaten sind von 2016 auf 2017 um 21,5 Prozent gesunken –  wird über strenger Sicherheitsmaßnahmen – Polizeiaufgabengesetz – geredet also über Ereignisse, die sich vielleicht ereignen könnten. Nur warum bemüht sich die Landesregierung nicht um einen Anspruch auf Sicherheit für sauberes Trinkwasser, für saubere Lebensmittel und saubere Luft?

Sicherheit ist nicht nur der Schutz vor möglichen Verbrechen oder Unfällen, sondern auch ohne Angst Wasser aus der Leitung und Gemüse vom Feld, oder aus dem Garten essen zu können, stellt der Landtagskandidat der Grünen im Landkreis Altötting, Dr. Thorsten Kellermann fest. Leider wird uns diese Sicherheit von der Staatsregierung nicht garantiert. Viel schlimmer, es wird der Vertreter des Landesvorstandes des Bund Naturschutzes, Sebastian Schönauer, der auf der Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative BINT gesprochen hat, in eine Rechtspopulistische Ecke gestellt. Der stellvertretende BN Vorsitzende forderte lediglich von der Industrie, für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen im Landkreis Verantwortung zu übernehmen.

Im Landkreis  Altötting stellen PFOA, hohe Nitratwerte, Pestizide und immer wieder auch coliforme Keime ein bedenkliches Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Deshalb sollten die Verantwortlichen in den Behörden, aber auch die Mandatsträger im Landtag den Schutz des Trinkwassers endlich in den Blick nehmen und die Ursachen für die Verschmutzung des Trinkwassers konsequent angehen.“ Schließlich ist in den vergangenen zwölf Jahren – seit der Greenpeace-Aktion im November 2006 – viel zu viel Zeit ungenützt verstrichen, ohne rasch die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.

Dr. Thorsten Kellermann erklärt dazu: „Wenn Politiker den Bürgern Vertrauen schenken und Ängste nehmen wollen, müssen sie an den täglichen realen Problemen der Menschen arbeiten. Es geht also darum, Sicherheit endlich auch aus anderen Perspektiven zu definieren. Schließlich geht es um die Sicherheit unseres allerwichtigsten Lebensmittels – des Trinkwassers.“